Leibniz-Forschungsverbund
Krisen einer globalisierten Welt

© nicht wichtig (flickr)

16.03.2017

4. Crisis Talk: "60 Jahre Römische Verträge" (29.03.)

Die Eckdaten des nächsten Crisis Talks stehen fest: Am Mittwoch, den 29. März 2017 findet in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU die vierte Veranstaltung des Formats mit dem Titel "60 Jahre Römische Verträge – die Geburtsstunde der Europäischen Union Integration trotz Krise?" statt. Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier


06.01.2017

Leibniz-Wirtschaftsgipfel »Quo vadis Europa?« (11.01.)

Europa steht vor großen Herausforderungen. Die Wirtschaft der Eurozone hat sich nur langsam von der Finanzkrise erholt. Die Arbeitslosigkeit, vor allem in Südeuropa, ist immer noch viel zu hoch. Der Brexit führt Europa vor Augen, dass grundlegende institutionelle Reformen notwendig sind. Und der Umgang mit dem Flüchtlingsabkommen sowie mit CETA, dem Handelsabkommen mit Kanada, lässt Zweifel an der Handlungsfähigkeit Europas aufkommen.

Wie kann Europa seine Stellung in einer immer globaleren Welt behaupten? Welche Rolle und welche Verantwortung sollte Deutschland in Europa übernehmen? Darüber debattieren Marcel Fratzscher (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, Leibniz-Institut), Achim Wambach (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim, Leibniz-Institut) und Reint E. Gropp (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle) zusammen mit Christoph M. Schmidt (RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen) und Dennis Snower (Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Leibniz-Institut) am 11. Januar 2017 in Berlin. Moderiert wird die Diskussion von Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin.

Ihre Teilnahmebestätigung erhalten Sie in der Reihenfolge der Anmeldungen per E-Mail an veranstaltungen(at)leibniz-gemeinschaft.de oder per Fax an +49 30 206049-28.

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

11. Januar 2017, 17 Uhr, Berlin


10.10.2016

Ringvorlesung Historische Authentizität

Der Leibniz-Forschungsverbund Historische Authentizität veranstaltet gemeinsam mit der HU-Berlin im kommenden Wintersemester eine Ringvorlesung mit dem Titel "Die Sehnsucht nach dem Echten: Historische Authentizität in Museen, Stadträumen, Wissenschaft und Erinnerungskultur" im Deutschen Historischen Museum. Es geht dabei insbesondere um den Umgang mit Vergangenheit, beispielsweise in Form von authentischen Objekten oder Orten, "in denen sich Geschichte anscheinend direkt verkörpert". Termin ist ab dem 24.10. immer montags von 18-20 Uhr. Weitere Infos finden sich im Flyer oder auf der Website.


04.10.2016

Vertretung der Koordination des LFV Krisen

Antonia Witt wird im Wintersemester 2016/17 Thorsten Thiel in seiner Koordinationsfunktion des Leibniz-Forschungsverbundes Krisen bis Anfang Februar 2017 vertreten.

Antonia Witt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HSFK. Sie erreichen sie via E-Mail sowie unter der Telefonnummer 069- 969 104 54.


13.09.2016

Crisis Talks: EU-Russland Beziehungen in Zeiten multipler Krisen (27.09)

Am Dienstag, den 27. September 2016 finden die dritten Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbundes Krisen einer globalisierten Welt in Kooperation mit dem Exzellencluster "Normative Ordnungen" statt. Diskutiert wird über das Thema "Die EU-Russland-Beziehungen in Zeiten multipler Krisen". Veranstaltungsort ist wie gehabt die Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel. Das Programm und alle weiteren Informationen finden sich hier.


28.04.2016

Symposium: Thinking Beyond Crisis

Vom Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) mitorganisiert findet am 17. Mai 2016 ein eintägiges Symposium zu "Thinking beyond crisis. Historical, artistic and media approaches to contemporary migration in Europe" statt. Ort ist der BOX Freiraum in Berlin.  Das Programm und alle weiteren Informationen finden sich hier.


05.04.2016

Interview zu Krisendiagnosen

Der Koordinator des Leibniz-Forschungsverbundes Krisen einer globalisierten Welt, Thorsten Thiel, hat zum Auftakt des Monatsschwerpunkts "Krisen" des Magazins "Internationale Politik und Gesellschaft" ein Interview zu Krisendiagnosen als politisches Instrument gegeben. Das Gespräch von Thorsten Thiel mit Hannes Alpen ist hier nachzulesen.


11.03.2016

Call for Papers zum Workshop:"Emergency Agriculture and Food Security" in Berlin

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) und die Humboldt-Universität zu Berlin fordern junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, Forschungspapers für den Workshop "Emergency Agriculture and Food Security" einzureichen. Der internationale, interdisziplinäre KOSMOS Research Workshop findet am 30. und 31. Mai 2016 in Berlin statt.

Forschungsgegenstand der Papers sollten empirische Fragen an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft, Agrarwissenschaft, Entwicklungsökonomie und Katastrophenforschung sein.
Forschungsfelder:

  1. Forms and representations of emergencies and fragile environments: Role of Conflict and Natural Disasters
  2. Drivers and consequences of food insecurity in emergencies and in fragile environments
  3. Agricultural practices in emergencies
  4. Consequences of food insecurity in emergencies and in fragile environments, especially at the individual level
  5. The role and impact of local and global policy actors for emergency agriculture and food security;
  6. Crises, Fragility and Agriculture in Central Asia
  7. New and emerging data sources and indicators
  8. Methods and techniques.

Zum Nachlesen finden Sie den CfP hier.


10.03.2016

Internationale Summer School: "Legal and Economic Challenges for Sustainable Food Security in the 21st Century”

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Mitglied des LFV Krisen, veranstaltet in Halle/Saale vom 12. bis 16. September 2016 eine Internationale Summer School. Der Titel der gemeinsam mit der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Halle organisierten Veranstaltung lautet: „Legal and Economic Challenges for Sustainable Food Security in the 21st Century”


29.01.2016

Crisis Talks zum Thema "Europäische Solidarität in der Krise"

Am Dienstag, 23. Februar 2016 von 12.30 bis 14.30 Uhr, fanden in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Normative Ordnungen" die zweiten Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbundes Krisen einer globalisierten Welt statt. Ort der Veranstaltung war, wie schon in der ersten Ausgabe, die belgische Hauptstadt Brüssel. In der Vertretung des Landes Hessen bei der EU wurde über das Thema "Europäische Solidarität in der Krise" diskutiert.

Einen ausführichen Tagungsbericht finden Sie hier.


21.12.2015

Policy Brief des LFV Krisen: Flüchtlingsmigration – Eine globale humanitäre Krise erreicht Deutschland

Täglich suchen tausende von Flüchtlingen Asyl in Europa. Die gegenwärtige Situation trägt krisenhafte Züge, unter anderem weil das bestehende Asylsystem in Europa grundsätzliche Probleme aufweist. Es ist der momentanen Lage nicht gewachsen – und das, obwohl die Problematik an sich nicht neu ist. Die Integration der ankommenden Menschen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt hat sprachliche, qualifikatorische, kulturelle und politische Dimensionen. In einem heute erscheinenden Policy Brief des LFV Krisen wird die aktuelle Flüchtlingsmigration nach Europa aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und Literatur aus  den beteiligten Instituten zu diesem Thema in einen Kontext gesetzt.

Dabei zeigt sich, dass eine kohärente europäische Asylpolitik in der gegenwärtigen Lage wichtiger denn je wäre. Trittbrettfahrerverhalten sollte vermieden werden. Eine an den Integrations­kosten, die bei der Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge anfallen, orientierte Verteilung der Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedstaaten ist eine Option. Für die erfolgreiche Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt sind der Erwerb von Sprachkenntnissen, die berufliche Qualifizierung und der Zugang zu Schul- und Hochschulausbildung unter Berücksichtigung kultureller und politischer Aspekte erforderlich.

Die aktuelle Ausgabe des Policy Briefs finden Sie hier.


02.12.2015

Workshop: "Beratung unter Stress – Experten in und für Wirtschafts‐, Politik‐ und Umweltkrisen"

Am 4.12.2015 findet in den Räumen der Leibniz-Geschäftsstelle in Berlin ein Workshop zum Thema Beratung in krisenhaften Situationen statt. Organisiert von der Arbeitsgruppe „Experten in Krisen“ sollen vor allem der fachliche Austausch, die Reflexion von Erfahrungen mit Politikberatung und die offene Diskussion im Vordergrund stehen.

Denn während die allgemeine Frage nach dem Einfluss von Experten für Entscheidungsfindungsprozesse anhaltendes Interesse hervorruft, ist in der Forschung bisher das komplexe Wechselspiel zwischen bestimmten Typen von Expertise und den in Krisenmomenten vorherrschenden Situationsdynamiken nur selten systematisch analysiert worden. Derartige Beratungssituationen, in denen Beratung unter Bedingungen hohen Zeitdrucks, hoher Unsicherheit, starker Kritik von außen sowie der Notwendigkeit von Entscheidungsfindung – also akutem Stress – stattfinden muss, bilden den Gegenstand dieses Workshops.


11.11.2015

"Krisenmanagement im 21. Jahrhundert": Auftaktveranstaltung am 3.11.2015 in Berlin

Eine Kooperation zwischen Bundesministerium der Verteidigung und Bertelsmann Stiftung befasst sich seit Neuestem mit den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Einflussmöglichkeiten zur Bewältigung von Krisen.

Bei der „gefühlten Gleichzeitigkeit“ globaler Krisen ist die Gesellschaft gefordert, sich mit einem breiten Spektrum an Gefahren und Herausforderungen auseinanderzusetzen. Dieses Spektrum reicht von Kriegen und terroristischen Bedrohungen über Wirtschafts- und Finanzkrisen bis hin zum aktuellen Flüchtlingsdrama. Was für Möglichkeiten gibt es, um das moderne Krisenmanagement den Krisen des 21. Jahrhunderts anzupassen? Wie können dabei zivilgesellschaftliche und wissenschaftsübergreifende Diskussionen gefördert werden?

In der Diskussionsrunde „Krisenmanagement im 21. Jahrhundert“, die den Auftakt zu einer geplanten Diskussionsreihe bildete, sind auf Einladung von Frau Bundesministerin Ursula von der Leyen und Frau Liz Mohn am 3. November 2015 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten aus Politik und Gesellschaft zusammen gekommen. Für den Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ nahm dessen Sprecher Klaus Dieter Wolf daran teil

Zur Vorbereitung der Diskussionsrunde dienten Thesenpapiere aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven. Sie fassen die Einflussmöglichkeiten auf mögliche Krisen eines Deutschlands im 21. Jahrhundert zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei mehrere Aspekte. Es geht nicht nur um die Analyse der Einflussfaktoren sozialer, kultureller, ethnischer oder religiöser Diskriminierung auf die Entstehung von Konfliktpotentialen. Auch die Wirkung von unterschiedlichen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Mechanismen zur Bewältigung von Krisen wurde thematisiert.

Der Zusammenhang zwischen diesen Themenkomplexen wurde ebenso verdeutlicht wie der zu den Maßnahmen der Krisenprävention, des Konfliktmanagements und der geeigneten Kommunikation. Der inter- und transdisziplinäre Ansatz der Diskussionsreihe sollte dabei erste Überlegungen zu innovativen Maßnahmen und möglichen Mitteln bei der Auseinandersetzung mit Krisen zusammentragen.


29.10.2015

Working Papers Nr. 1: Fünf Jahre Eurokrise - Eine Zwischenbilanz

Im Oktober 2015 erscheint die erste Ausgabe der Working Papers des LFV Krisen. Roland Döhrn (RWI Essen), Christian Dreger (DIW Berlin), Friedrich Heinemann (ZEW Mannheim), Oliver Holtemöller (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und IWH), Stefan Kooths (IfW Kiel), Timo Wollmershäuser (ifo München) und Mustafa Yeter (ZEW Mannheim) konstatieren, dass nach mehr als fünf Jahren seit Ausbruch der europäischen Schulden- und Vertrauenskrise ihr Ende noch nicht in Sicht ist. 

Im Rahmen unseres Forschungsverbundes haben die Forscher eine gemeinsame Zwischenbilanz entwickelt. Darin werden Fragen zum Charakter der Krise, zur Beurteilung des kurzfristigen Krisenmanagements, zum langfristig notwendigen Ordnungsrahmen des Euroraums und zum künftigen Forschungsbedarf beleuchtet. Bei allen Bewertungsunterschieden ließ sich ein Grundkonsens finden, der in der Erstausgabe unserer Working Papers nachzulesen ist.


22.10.2015

Neue Koordination des LFV Krisen (interim)

Für das Wintersemester 2015/16 wird Thorsten Thiel eine Vertretungsprofessur für Politische Theorie in Trier übernehmen. Seine Koordinationsfunktion im Verbund wird daher bis Ende Februar 2016 von Carmen Wunderlich übernommen.

Carmen Wunderlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HSFK. Sie erreichen Carmen Wunderlich via E-Mail sowie ab dem 28. Oktober unter der Ihnen bekannten Telefonnummer 069- 969 104 59.


27.08.2015

Die Krise im Iran 1978/79: Neue Forschung

Frank Bösch (ZZF), Mitglied der Lenkungsgruppe des LFV Krisen, hat im aktuellen Heft der Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte eine detaillierte Studie zur Rolle der Bundesrepublik bei der Krisenbewältigung während der islamischen Revolution 1978/79 vorgelegt. Die Studie ist auch Ausgangspunkt eines Artikels im aktuellen Heft des SPIEGEL.


30.07.2015

ZEW veröffentlicht Studie mit Reformvorschlägen zur Eurozone

In einer neu erschienenen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) wird vorgeschlagen, das institutionelle Gefüge der Eurozone zu reformieren. Mit zwei praxisorientierten, konkreten Vorschlägen soll die Studie dem europäischen Krisenmanagement helfen, die nötigen Schritte zu einer Europäischen Fiskalunion zu tätigen.

Wie genau ein fiskalischer Versicherungsmechanismus auf supranationaler Ebene und ein geordnetes Verfahren zur Abwicklung bankrottgefährdeter souveräner Staaten dazu beitragen können, lesen Sie in der aktuellen, englischsprachigen Studie.


19.05.2015

Veranstaltung: "Demokratie und Krise" von Prof. Dr. Wolfgang Merkel

Prof. Dr. Wolfgang Merkel ist Direktor des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) und anlässlich seines 2015 herausgegebenen Sammelbands Demokratie und Krise. Zum schwierigen Verhältnis von Theorie und Empirie findet am Exzellenzcluster Normative Orders der Goethe Universität Frankfurt am 9. Juni 2015 eine Veranstaltung statt.

Mehr Informationen finden Sie hier.


12.05.2015

Vortrag im Rahmen der "Leibniz-Lektionen" von Prof. Dr. Andreas Mehler (GIGA)

Prof. Dr. Andreas Mehler ist Direktor des Instituts für Afrikastudien am Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien in Hamburg (GIGA).

Das Gewaltmonopol ist eine der Säulen nicht nur westlicher Staatsvorstellungen; wenige hegen Zweifel daran, dass es auch sehr funktional für die Sicherheit der Bürger ist. Allerdings lässt es sich in reiner Form fast nirgends finden. In vielen Teilen Afrikas und besonders in der Peripherie großer Flächenstaaten ist es inexistent – offensichtlich auch eine Herausforderung für westliche Regierungen. Es wäre aber ein Irrtum zu vermuten, dass hier „Anarchie“ an die Stelle des Gewaltmonopols träte. Eine Vielzahl von Akteuren füllt das vermeintliche Machtvakuum, Sicherheit wird auch jenseits des Staates hergestellt. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Sicherheitsakteure in „fragilen“ Staaten und ihre Interaktion (zwischen Konkurrenz und Kooperation). Für einige exemplarische Fälle aus West- und Zentralafrika wird auf der Basis empirischer Forschungsergebnisse gezeigt, welche Akteure mit welche Bevölkerungsgruppen Sicherheit jenseits des Staates herstellen können. Es wird diskutiert, was dies für außen- und entwicklungspolitisches Handeln bedeuten kann.

Zeitpunkt: 18. Mai 2015, 17.30-19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin


22.04.2015

Vortrag im Rahmen der "Leibniz-Lektionen" von Prof. Dr. Thomas Glauben (IAMO)

Prof. Dr. Thomas Glauben ist geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und Professor an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg.

Im Kontext der Welternährungskrise stehen landwirtschaftliche Terminmarktgeschäfte („Agrarspekulation“) seit geraumer Zeit im Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit. Kritiker stellen sie als Preistreiber von Nahrungsmitteln und „Hungermacher“ an den Pranger. Sie fordern deren massive Regulierung. Befürworter erachten diese Kritik als nicht sachgerecht und verweisen auf die Preisstabilisierungseigenschaft und Versicherungsfunktion des Agrarterminhandels. Der Vortrag erläutert den Hergang der Debatte, erörtert den wissenschaftlichen Erkenntnisstand und beleuchtet zentrale Ursachen des Welternährungsproblems.

Zeitpunkt: 30. April 2015, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin


17.03.2015

Vortrag im Rahmen der "Leibniz-Lektionen" von Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf (HSFK)

Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf, Specher des LFV Krisen sowie Leiter des Programmbereichs "Private Akteure im transnationalen Raum" am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, hält am 23. März 2015 einen Vortrag im Rahmen der "Leibniz-Lektionen".

Der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft in die Politik wird von beiden Seiten häufig als defizitär beschrieben. Man redet aneinander vorbei und weist sich gegenseitig die Schuld hierfür zu: Aus der Perspektive der Wissenschaft gilt die Politik in vielerlei Hinsicht als beratungsresistent; umgekehrt beklagt die Politik, von der Wissenschaft keine hinreichend konkreten Handlungsvorschläge zu erhalten. Stattdessen verlässt sie sich lieber - siehe deutscher Einigungsprozess – auf die Kenntnisse von Unternehmensberatern oder – siehe Finanzkrise – überlässt Anwaltskanzleien oder Lobbyisten die Formulierung von Gesetzentwürfen.

Sein Vortrag zielt darauf ab, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, was eine „gelingende“ Beratungsbeziehung ausmacht, und Bedingungen zu identifizieren, unter denen Beratungswissen zu einer Verbesserung politischer Entscheidungsprozesse beitragen kann.

Zeitpunkt: 23. März 2015, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin


17.02.2015

Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) ist neues Mitglied des LFV Krisen

Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die die gesamte deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart in ihren europäischen Bezügen erforscht. Gegründet wurde das IfZ 1949, um als erstes Institut überhaupt die nationalsozialistische Diktatur wissenschaftlich zu erschließen. Auf diesem Gebiet hat das IfZ seither weltweit anerkannte Grundlagenforschung geleistet.

Mehr Informationen finden Sie hier.


17.02.2015

Leibniz-Forschungsverbund „Energiewende“ schaltet eigene Website online

Der Leibniz-Forschungsverbund „Energiewende“ hat seine eigene Website online gestellt. In dem Forschungsverbund werden Fragestellungen der Energiewende mit gesellschaftwissenschaftlichen und naturwissenschaftlich-technischen Methoden interdisziplinär bearbeitet. Die drei Spannungsfelder der Energiewende stehen dabei im Fokus:

1. Zentrale vs. dezentrale Systeme
2. Gesellschaftliche vs. private Interessen
3. Globale vs. lokale Wirkungen


10.02.2015

Vortrag im Rahmen der "Leibniz-Lektionen" von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (PIK)

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist stellvertretender Direktor und Chefökonom am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Vorsitzender der Arbeitsgruppe III des Weltklimarats IPCC. 

Der 5. Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC zeigt, dass menschliche Aktivitäten für den Anstieg der globalen Mitteltemperatur verantwortlich sind: die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas und Entwaldung. Weitere Erwärmung birgt das Risiko irreversibler Folgen. Der Klimawandel kann jedoch nicht mehr vollständig vermieden werden. Daher sind Anpassung und Klimaschutz komplementäre Strategien zum Umgang mit und zur Verringerung dieser Risiken; vor allem die substantielle Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen in den kommenden Jahrzehnten können die Risiken des gefährlichen Klimawandels verringern. Das Zwei-Grad-Ziel ist noch erreichbar, wenn es zu einer Entkopplung von Emissionen und Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum kommt. Diese Entkopplung erfordert aber international koordinierte Klimapolitik. Mehr Informationen zum Vortrag finden Sie hier.

Zeitpunkt: 16. Februar 2015, 17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin


13.01.2015

Vortrag von Dr. Anna Veronika Wendland (HI)

Im Rahmen der Reihe "Leibniz-Lektionen" hält Dr. Anna Veronika Wendland am 20. Januar 2015 einen Vortrag zum Thema: "Ein Jahr Ukraine-Russland-Krise: europäische Werte, politische Sprache und mentale Kartographien im Stresstest"

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland im Gefolge der Bürgerrevolte auf dem Kiewer Majdan hat Europa und die Welt in eine tiefe Krise gestürzt. Militärische Aktion, Annexion, Wirtschaftsboykott, Sanktionen, Propagandakrieg: das scheinen die neuen Bezugspunkte des politischen Handelns und der politischen Sprache im östlichen Europa zu sein. Wertegemeinschaften und Bündnisse sind herausgefordert, politische Kontroversen um das richtige Handeln in diesem Konflikt toben auch in Deutschland. Mehr Informationen zum Vortrag finden Sie hier.

Zeitpunkt: 20. Januar 2015, 19.30 Uhr    
Veranstaltungsort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin

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Weitere Vorträge der Reihe:

Dienstag, 16.02.2015, 17.30 Uhr
Wissenschaft und Politik: Erforschung von Lösungswegen für den Klimawandel 
Ottmar Edenhofer, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Mittwoch, 04.03.2015, 19.30 Uhr
Die Zukunft der Globalen Kooperation 
Dennis Snower, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW)

Montag, 23.03.2015, 19.30 Uhr 
Experten in der Krise. Chancen/Möglichkeiten und Grenzen der Politikberatung 
Klaus Dieter Wolf, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)    

Dienstag, 21.04.2015, 17.30 Uhr 
Agrarspekulation: nützlich oder verwerflich? 
Thomas Glauben, Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)    

Freitag, 18.05.2015, 17.30 Uhr 
Geht es auch ohne Staat? Sicherheit durch Selbsthilfe in Afrika 
Andreas Mehler, Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA)


18.11.2014

Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) ist nun offiziell Mitglied des LFV Krisen einer Globalisierten Welt

Das Bremer Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) hat sich zum Ziel gesetzt, eine wissenschaftliche Grundlage für den Schutz und die nachhaltige Nutzung tropischer Küstenökosysteme zu schaffen. Es legt den Schwerpunkt auf die drei Aufgabenbereiche Forschung, Ausbildung und Beratung. Wir freuen uns, das ZMT als neues Mitglied des Leibniz-Foschungsverbundes Krisen einer Globalisierten Welt begrüßen zu dürfen.


06.11.2014

Historical Social Research (Vol. 39, Issue 4) Special Issue: "Energy Crises in the 1970s"

Das aktuelle Heft der Zeitschrift Historical Social Research (Vol. 39, Issue 4) ist als Special Issue dem Thema "Energy Crises in the 1970s" gewidmet. In dem Sonderheft, das von den Mitgliedern des Leibniz-Forschungsverbunds Krisen einer globalisierten Welt Prof. Dr. Frank Bösch und Dr. Rüdiger Graf (beide ZZF) herausgegeben wird, sind Studien versammelt, die der Interpretation der Ölkrise von 1973 als zentrale Zäsur in der Geschichte westlicher Industrienationen nachgehen. Dabei wird insbesondere auch die Frage gestellt, welche Bedeutung die globale und transnationale Dimension dieses Ereignisses hatte und immer noch hat.


08.07.2014

Der LFV Krisen heißt den Leibniz-Forschungsverbund "Medizintechnik: Diagnose, Monitoring und Therapie" herzlich willkommen

Eine hochwertige und bezahlbare medizinische Versorgung ist, auch vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung, eine wichtige Herausforderung für unsere Gesellschaft und steht im Fokus des neu gegründeten Leibniz-Forschungsverbunds "Medizintechnik: Diagnose, Monitoring und Therapie".

Informationen von der Leibniz-Gemeinschaft sowie die am neuen LFV teilnehmenden Institute finden Sie hier.


17.02.2014

Website des Leibniz-Forschungsverbundes "Science 2.0" geht online

Der LFV Science 2.0 widmet sich der Nutzung von Internettechnologien in allen Phasen der Forschung. Werkzeuge und Plattformen des Social Web halten zunehmend Einzug in den Wissenschaftsalltag, wodurch sich bestehende Forschungspraktiken und Publikationsprozesse fundamental ändern werden.

Klar, dass auch der LFV Science 2.0  nun seine eigene Website hat.


20.12.2013

Homepage des Leibniz-Forschungsverbundes "Historische Authentizität" ist online

Der Leibniz-Forschungsverbund "Historische Authentizität" kann nun auf eine Webpräsenz verweisen. Auf der Website des LFV, an dem auch Institute des LFV Krisen teilnehmen, finden Sie aktuelle Informationen zu deren interdisziplinärer Forschung sowie zahlreiche Hinweise zum Verbund und zu wissenschaftlichen Veranstaltungsterminen.


26.11.2013

Launch der Webseite LFV Krisen

Der im April gestartete Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt ist seit Dienstag, dem 26.11. unter www.leibniz-krisen.de im Internet erreichbar. Die Homepage des Verbundes stellt die Forschungsschwerpunkte und laufenden Projekte des Netzwerks  vor. Sie informiert außerdem über aktuelle Veranstaltungen und die beteiligten Einrichtungen. Der Forschungsverbund ist zudem ab sofort in den sozialen Netzwerken Facebook (http://www.facebook.com/lfvkrisen) und Twitter (http://twitter.com/lfvkrisen) präsent. In dem Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt kooperieren zwanzig Leibniz-Institute, um inter- und transdiziplinär die Mechanismen und Dynamiken von Krisen sowie deren Interdependenzen zu untersuchen. Im Fokus des Forschungsverbundes stehen Finanzmarkt- und Verschuldungskrisen, Welternährungskrisen, Umweltkrisen und Krisen politischer Ordnungssysteme. 


12.09.2013

Kick-off Workshop des Leibniz Forschungsverbundes ‘Krisen einer globalisierten Welt’ am 10.-11.07.2013 in der HSFK, Frankfurt am Main

Am 10. und 11. Juli fand an der HSFK der Kick-Off Workshop des im April gegründeten Leibniz-Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt" statt. Die Vertreter der zwanzig im Verbund vertretenen Institute diskutierten über disziplinäre Perspektiven und Verwendungsweisen der Krisenbegrifflichkeit sowie über aktuelle und historische Krisen, deren Dynamiken und Möglichkeiten zur Krisenprävention. Vor allem aber wurden Teilprojekte definiert, an denen in den kommenden Jahren jeweils mehrere der im Verbund zusammengeschlossenen Leibniz-Institute interdisziplinär forschen werden. Zu den geplanten Projekten zählen Ernährungssicherheit, Agrarspekulation, Krisen politischer Ordnungssysteme, Finanz- und Wirtschaftskrisen des 19. und 20. Jahrhundert sowie ein spezieller Fokus auf der aktuellen Eurokrise.

Bei der Podiumsdiskussion „Über die Krise sprechen“ ging es um die Ausarbeitung einer interdisziplinären Herangehensweise an das Phänomen der Krise. Frank Bösch (ZZF), Friedrich Heinemann (ZEW), Andreas Macke (TROPOS) und Klaus Dieter Wolf (HSFK) stellten in ihren Eingangsstaements die Sicht der Geschichts- und Geisteswissenschaft, der Wirtschaftswissenschaften, der Natur- und Umweltwissenschaften sowie der Politik- und Sozialwissenschaften vor. Die Diskussion fokussierte insbesondere auf das Verhältnis sozialer Konstruktion zu messbaren Fakten . Aus den Schnittmengen der disiziplinären Perspektiven ergaben sich zahlreiche Forschungsaufgaben wie  die Untersuchung von Interaktionsmustern und Steuerungsimpulsen, die Prozesstektonik von Systembrüchen und die Medialität von Krisen, die Rolle des kommunikativen bzw. kulturellen Gedächtnisses sowie die Bedeutung von Experten und Wissenschaft. Auch wenn der LFV noch sehr jung ist, und sich die teilnehmenden Institute darüber im Klaren sind, dass es einer intensiven, wechselseitigen Beobachtung des methodischen Vorgehens bedarf, war das Interesse am regen und regelmäßigen Austausch jederzeit zu spüren. Alle Institute freuen sich auf die Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsverbundes und teilen die Erwartung, dass in der Kollaboration wissenschaftlich und politisch höchst relevante Forschungsergebnisse erzielt werden können.


12.09.2013

Leibniz-Forschungsverbund 'Krisen einer globalisierten Welt' nimmt Arbeit auf

Im am 1. April 2013 konstituierten Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwanzig Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft die Mechanismen von Krisen, deren Interdependenz und die Dynamiken der Krisenherausbildung und Krisenbekämpfung. Im Fokus stehen dabei Wirtschafts- und Finanzkrisen, Umwelt-, Klima- und Ernährungskrisen sowie Krisen politischer Ordnungen.

Der Leibniz-Forschungsverbund, dem unter anderem Ökonomen, Politologen, Klimaexperten, Sozial- und Agrarwissenschaftler angehören, wird durch die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) geleitet und koordiniert. Sprecher des Forschungsverbundes ist Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf, stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Leiter des Programmbereichs "Private Akteure im transnationalen Raum" der HSFK. Dr. Thorsten Thiel koordiniert die Forschungsarbeit.

Zur Pressemitteilung


    Der LFV Krisen in den sozialen Medien

    Der Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt betreibt eigene Twitter- und Facebookaccounts. Wenn Sie über aktuelle Neuigkeiten aus dem Verbund oder über allgemeine Hinweise zu dessen Thematik informiert bleiben wollen, so folgen Sie uns in einem der beiden Netzwerke: