Leibniz-Forschungsverbund
Krisen einer globalisierten Welt

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Krisenresilienz stärken: Für Forschungen hierzu bietet die Plattform des LFV einen echten Mehrwert - Interview mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Friedrich Heinemann

LFV-Krisen: Welche Merkmale zeichnen den Krisenbegriff aus ökonomischer Sicht aus und wie wird der Begriff interpretiert - als etwas Beunruhigendes oder als einfacher Bestandteil von Konjunkturzyklen?

Heinemann: Der ökonomische Krisenbegriff ist sehr vielschichtig. Zum einen umfasst er konjunkturelle Krisen, die mit plötzlichen Einbrüchen der wirtschaftlichen Aktivität einhergehen, jedoch im Grunde nicht die Stabilität eines ökonomischen Systems bedrohen. Der weitergehende Krisenbegriff in der Ökonomie stellt auf die Überlebensfähigkeit und Nachhaltigkeit eines ökonomischen Gesamtsystems ab. Eine diesbezügliche Krise stellt die Fortexistenz dieses Systems in Frage und ist somit viel gravierender als einfach ein vorübergehender Wachstumseinbruch. Um die Anfälligkeit für eine solche Systemkrise zu erkennen, ist zu untersuchen, ob die Entwicklungen noch im Einklang stehen mit umfassenden ökonomischen Restriktionen. Diese können beispielsweise finanzieller oder demographischer Art sein können. Ein Beispiel für eine in fehlender Nachhaltigkeit begründete Krise ist die Vertrauenskrise um die Tragbarkeit von Staatsverschuldung in einigen Ländern der Eurozone. Man musste hier beobachten, wie das Vertrauen in die Tragbarkeit hoher Schuldenstände eines Landes zunächst graduell und dann mit akut beschleunigtem Tempo verloren gegangen ist und dann in den Jahren 2010/12 zur akuten Krisensituation für Länder wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien geführt hat.

LFV-Krisen: Einer der Krisen, mit denen Sie sich näher beschäftigt haben, ist die europäische Finanzkrise. Helfen Sie uns diese Krise aufzuschlüsseln. Handelt es sich um eine große Krise oder weist sie verschiedene Komponenten auf?

Heinemann: Bei der europäischen Finanzkrise handelt es sich um eine mehrdimensionale Krise, auch in zeitlicher Hinsicht. Man kann sie in drei Abschnitte aufteilen. Zuerst ereignete sich um 2008/09 eine globale Finanzkrise. Als pars pro toto wird der Kollaps der US-Bank Lehman Brothers gesehen, im Grunde genommen ging es aber um eine Ansteckung aufgrund von Risiken in Kreditderivaten in umfassender Weise. Die in den USA ausgebrochene Finanzkrise spannte sich um den Globus und führte zu einem Dominoeffekt, der Bankensysteme destabilisierte und die Gewährleistung der Funktionalität von Finanzinstituten in Frage stellte. Dem schloss sich ab 2010 eine Vertrauenskrise um die europäische Staatsverschuldung an. Die vorgeschaltete Finanzkrise war dafür sicher ein Auslöser, jedoch kamen auch tieferliegende Ursachen zum Tragen. Bei dieser zweiten Krise stand nicht die Stabilität von Finanzinstituten im Fokus, sondern die Frage, welche finanzielle Stabilität Staaten noch aufweisen. Die Vertrauenskrise führte in zahlreichen Ländern der Eurozone zu einer Flucht aus Staatsanleihen. Aus dieser Krise um die Tragbarkeit der Staatsverschuldung resultierte eine dritte Krise, die nicht mehr allein ökonomisch, sondern nur interdisziplinär verständlich ist – die Krise der Überlebensfähigkeit politischer Institutionen, wie der Europäischen Union. Ein Symptom dieser Krise ist die Abwendung von Mitgliedstaaten von der EU. Dass die Briten gehen, hat sicher nicht nur mit der Finanz- und Schuldenkrise zu tun, jedoch hat sie auch einen Anteil. Denn sie offenbarte Funktionsdefizite in der Europäischen Union. 2015 haben wir eine akute Zuspitzung in Griechenland erlebt und derzeit erleben wir eine Zuspitzung in Italien. An diesen Beispielen wird deutlich, dass das Regelwerk der EU und der Europäischen Währungsunion offensichtlich nicht voll funktionsfähig ist, um das Überleben dieser Institutionen auf Dauer zu sichern. Die Krise schwelt immer noch.

LFV-Krisen: Kommen wir auf den Aspekt der Überlebensfähigkeit der europäischen Institutionen zu sprechen. Mit welchen Mechanismen kann auf diese Krise reagiert werden?

Heinemann: Diese Frage steht im Zentrum der kooperativen Forschung der Arbeitsgruppe „Wirtschaftskrisen“ am Leibniz Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“. Wir befassen uns mit der Frage, wie Institutionen fortentwickelt werden müssten, um Krisen einzudämmen. Krisen können nicht gänzlich verhindert werden, jedoch kann die Krisenverarbeitungsfähigkeit eines Systems verbessert werden. In diesem Bereich stellen wir umfassende Überlegungen an. Es geht unter anderem um die Frage, welche neuen Instrumente die Eurozone benötigt. Brauchen wir Insolvenzsysteme, die wir seit Langem im Bereich der Unternehmen und Privathaushalte haben, auch für Staaten, um überschuldeten Ländern in geordneter und vorausschaubarer Weise die Möglichkeit zu bieten befreit von der Schuldenlast einen Neustart zu wagen? Des Weiteren beschäftigen wir uns mit Absicherungsinstrumenten, die die Problematik der „Self-fulfilling prophecy“ adressieren. Es ist Teil von Krisen, dass ein Land aus der Erwartung heraus, dass es kollabiert, schließlich auch zusammenbricht, da das Kapital flieht. Wir stellen uns die Frage, wie gute Mechanismen aussehen könnten, die einerseits Schutz bieten, andererseits aber auch keine falschen Anreize setzen. Das Gleichgewicht muss stimmen, denn wenn man zu viel Schutz bietet, so löst man das aus, was die Ökonomen als „moral hazard“ bezeichnen – ein moralisches Risiko, dass Länder nicht mehr ausreichende Reformaktivitäten durchführen. Die grundlegende Frage besteht also darin, wie man Solidarität mit Eigenverantwortung verbinden kann.

LFV-Krisen: Sie beschäftigen sich nicht nur mit Krisen im engeren Sinne, sondern auch mit Mechanismen, die es Staaten ermöglichen sollen, Schocks zu verarbeiten und zu bewältigen. Dabei befassen Sie sich insbesondere mit dem Begriff der Resilienz. Was macht diesen Begriff aus?

Heinemann: Wie schon vorhin angesprochen, ist es eine unrealistische Erwartungshaltung, Krisen gänzlich verhindern zu wollen. Eine auf Resilienz von Staaten gerichtete Politik versucht nicht Krisen zu verhindern, sondern sicherzustellen, dass Krisen in einer Weise verarbeitet werden, die die Funktionalität des ökonomischen, sozialen und politischen Gesamtsystems bewahrt. Wenn ein Staat in Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs trotzdem weiter funktionieren kann und Banken weiherhin Kredite geben können, so handelt es sich um ein resilientes System.

Es hilft, interdisziplinär auf den Begriff der Resilienz zu blicken und gerade in diesem Bereich schafft der Leibniz-Forschungsverbund einen wirklichen Mehrwert. Der Verbund bietet die Plattform für den Dialog von Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen. Zum Beispiel wird der Resilienzbegriff in den Umweltwissenschaften seit Jahrzehnten sauber definiert als Fähigkeit eines ökologischen Systems, auch bei negativen äußeren Einwirkungen weiterhin seine Funktion zu erfüllen. Hier können Analogien zu ökonomischen Systemen hergestellt werden, denn beide Fachrichtungen betonen eine Krisenanpassungsfähigkeit als Bestandteil des Resilienzbegriffes. Resilienz bedeutet eben nicht, dass nach der Krise alles so ist wie vorher, sondern, dass auch Systeme lernen und Innovationen vorbringen, um dann unter den geänderten Umständen weiter funktionieren zu können.

LFV-Krisen: Wie misst man die Krisenresilienz eines Landes in Bezug auf Wirtschafts- und Finanzkrisen?

Heinemann: Um die Funktionsfähigkeit und Krisenresilienz eines von Menschen gebildeten sozialen Systems beurteilen zu können, muss zuerst Klarheit bezüglich der Ziele eines solchen Systems herrschen. Diese Ziele setzt nicht die Wissenschaft fest, sondern die Gesellschaft. Wir haben in einer beispielhaften Anwendung mögliche Ziele konkretisiert, wie zum Beispiel ein gewisses Wachstumsziel als auch ein gewisses Verteilungsziel. Betrachtet man diese Zielsetzungen, so kann ein System als resilient betrachtet werden, wenn es auch unter Kriseneinwirkung nicht Menschen in großer Zahl zurücklässt und ausschließt. Messen kann man diese Ziele anhand von Armutsgefährdungsquoten oder Zahlen zur Langzeitarbeitslosigkeit. Um die Resilienz eines solchen Systems zu messen, kommt es auf den Vor- und Nachkrisen-Vergleich an. Wie haben sich die Zielindikatoren im Zeitfenster von fünf Jahren vor der Krise im Vergleich zu fünf Jahren nach der Krise entwickelt? Es ist vollkommen klar, dass es bei einer krisenhaften Zuspitzung starke Ausschläge gibt, jedoch zeichnet ein resilientes System aus, dass es nach einer Krise relativ schnell wieder die alte Zielerreichung gewährleistet.

LFV-Krisen: Besitzt die ökonomische Resilienz das Potenzial, zu einem Schlüsselbegriff für ein neues wirtschaftspolitisches Leitbild zu werden?

Heinemann: Betrachtet man rein quantitativ die Verwendungshäufigkeit des Resilienzbegriffes in zentralen politischen Dokumenten internationaler Organisationen wie der OECD, dem IWF und der EU, so kann man zu dem Schluss kommen, dass die ökonomische Resilienz schon zu einem Schlüsselbegriff geworden ist. Er hat noch nicht unbedingt andere Begriffe verdrängt, da auch diese ihre Wichtigkeit bewahren, wie zum Beispiel der Begriff der Nachhaltigkeit. Jedoch hat die Resilienz stark aufgeholt. Diese begriffliche Ausweitung ist auch nicht weiter verwunderlich, da wir im Grunde auf ein Jahrzehnt der Krisen zurückblicken, in dem klargeworden ist, dass wir nicht immer mit einem kontinuierlichen, stetigen Umfeld rechnen können.

LFV-Krisen: Sie haben gerade schon den Begriff der Nachhaltigkeit angesprochen. In welcher Beziehung stehen der Resilienzbegriff und der Begriff der Nachhaltigkeit zueinander?

Heinemann: Die Fragestellung bei der Nachhaltigkeit ist sehr langfristig angelegt und beschäftigt sich damit, inwieweit ökologische, ökonomische als auch soziale Systeme langfristig bindende Restriktionen wirklich einhalten. In der Ökonomie beschäftigt man sich zum Beispiel mit der Nachhaltigkeit von Staatsverschuldung. Diese Fragestellung zielt also nicht auf den Umgang einer Ökonomie mit kurzfristigen Schocks ab. Auf eben diese kurzfristig auftretenden Schocks ist der Begriff der Resilienz viel stärker bezogen. Dabei werden exogene Störungen betrachtet, die erst einmal nicht in der eigenen Nachhaltigkeit begründet sein müssen, wie zum Beispiel eine Finanzkrise, die in den USA ausgelöst worden ist, Naturkatastrophen oder auch Krieg. Es wird die Frage gestellt, wie ein System mit so einem einschneidenden Ereignis fertig werden kann. Dahingegen betont das Konzept der Nachhaltigkeit, dass ein System inhärent Restriktionen besitzt und diese auch inhärent betrachtet werden müssen, um auf einem stabilen Pfad zu bleiben.

LFV-Krisen: Könnte eine Fokussierung auf Resilienzmechanismen Ihrer Meinung nach zu einer Vernachlässigung des Konzeptes der Nachhaltigkeit führen?

Heinemann: Man sollte beide Konzepte nicht gegeneinander ausspielen, da sie beide zentrale Säulen einer verantwortungsvollen Wirtschaftspolitik darstellen. Denn eine fehlende Nachhaltigkeit erhöht auf Dauer auch die Krisenanfälligkeit eines Systems. Das gestaltet sich bei der Klimaentwicklung genau so wie bei der Entwicklung von Staatsfinanzen. Behält man die Nachhaltigkeit im Blick, so stärkt man letztlich auch die Resilienz eines Systems. Dies lässt sich konkret veranschaulichen: Wenn ein Staat nur eine geringe Verschuldung aufweist, besitzt er einen gewissen finanziellen Spielraum und kann auf Krisen in einer ganz anderen Weise reagieren als ein stark verschuldeter Staat. Er hat dann große fiskalische Puffer und kann zulassen, dass bei einem starken Wirtschaftseinbruch das Defizit in die Höhe schnellt. Nachhaltigkeit ist also Teil einer umfassenden Resilienzstrategie. Beide Konzepte begünstigen und verstärken sich wechselseitig.

LFV-Krisen: Die Wirtschaft ist wie kein anderer Bereich global vernetzt. Gibt es Krisenpotenziale, Krisenursachen oder Risikofaktoren für künftige Krisen, denen wir heute zu wenig Beachtung schenken?

Heinemann: Wir befinden uns in einer breiten Diskussion um mögliche Risikofaktoren und aus ökonomischer Sicht würde ich sagen, dass wir die wichtigsten Faktoren, die uns heute bekannt sein können, im Blick haben. Dazu gehören unter anderem der demographische Wandel, die technologische Entwicklung, die Nachhaltigkeit von Staatsfinanzen, als auch ökologische Restriktionen. Die große Frage, die sich stellt, ist, ob Wähler diese Faktoren auch immer ausreichend beachten und rational und wohlinformiert ihre Stimme abgeben oder nicht einfach kurzfristige Eigeninteressen in den Vordergrund stellen.

LFV-Krisen: Wir haben bereits über die europäische Finanzkrise gesprochen. Alberto Alesina schreibt, dass ökonomische Interessengegensätze, wie sie etwa in der europäischen Schuldenkrise zu Tage getreten sind, ein sehr hohes Gefährdungspotenzial für den Fortbestand der EU besitzen, wenn es an einer europäischen Identität fehlt, die die nationalen Identitäten ergänzt. In einem ihrer Projekte haben Sie sich mit „Strategien zur Förderung einer europäischen Identität“ beschäftigt. Welche Strategien und Wege haben Sie gefunden?

Heinemann: Ich stimme Alesinas Punkt zu, dass eine die nationale Identität ergänzende europäische Identität enorm hilfreich sein kann, um gemeinsam Probleme zu lösen. Denn Gruppen, die eine gemeinsame Identität besitzen, haben mehr Vertrauen zueinander und sind auch bereit, Kompromisse einzugehen. Auf Basis von großen europäischen Umfragedatensätzen sind wir der Frage nachgegangen, bei welchen Gruppen eine europäische Identität vorhanden ist und bei welchen Gruppen nicht. Wir haben festgestellt, dass die „Erasmus-Generation“ sehr europäisch ausgerichtet ist. Junge Menschen mit einem hohen Bildungsstand, die grenzüberschreitende Kontakte oder auch Bildungserlebnisse haben, verfügen ganz häufig auch über eine europäische Identität. Dem gegenüber steht die Gruppe von Menschen, die aufgrund ihrer Biographie nicht die Möglichkeit hatten - abgesehen von oberflächlichen Tourismustrips - andere Länder kennen zu lernen und auch nicht über nennenswerte Fremdsprachenkenntnisse wie auch einen geringen Bildungsstand verfügen. Diese Gruppe von Menschen weist eine typischerweise geringe europäische Identität auf.

Aufgrund dieser Ergebnisse empfehlen wir in unserer Studie, gerade die Zielgruppe, die keinen engen Bezug zu Europa besitzt, in den Blick zu nehmen und zu überlegen, ob man dieser Gruppe qualifizierte Auslandsaufenthalte ermöglichen sollte. Zurzeit verfügen wir mit dem Erasmus-Programm für Studierende über ein erfolgreiches Projekt. Wir würden es für sinnvoll erachten, dieses Programm auch auf andere Zielgruppen auszuweiten, wie zum Beispiel Rentner oder auch Berufstätige, die in Sektoren wie dem Gesundheitssystem oder dem öffentlichen Dienst arbeiten, in denen man ein ganzes Berufsleben ohne nennenswerte Auslandskontakte verbringen kann. Dies würde den Zielgruppen ermöglichen, grenzüberschreitende Erfahrungen zu sammeln. Diese Maßnahmen halten wir für extrem förderlich, auch gestützt auf unsere Empirie zur Förderung einer europäischen Identität.

LFV-Krisen: Das Leibniz-Prinzip „theoria cum praxi“ zielt auf exzellente Grundlagenforschung und einen Wissenstransfer. Wie lassen sich Ihre Forschungsergebnisse in die Politik und Praxis übertragen?

Heinemann: Sicher ist unsere Forschung grundlagenorientiert, jedoch beinhaltet sie auch zahlreiche praktische Anwendungen. Zum Beispiel entwickeln Wissenschaftler im Leibniz Forschungsverbund konkrete Blaupausen für ein funktionsfähiges Insolvenzsystem für Eurostaaten. Um dieses Wissen in die Praxis zu übertragen, nutzen wir alle Kanäle, die uns zur Verfügung stehen, wie zum Beispiel die vom Leibniz Forschungsverbund organisierte „Crisis Talk“-Reihe in Brüssel. Des Weiteren versuchen wir insbesondere bei europäischen Themen relevante Akteure wie die Europäische Kommission, das Europäische Parlament als auch europäische Interessengruppen zu erreichen. Diese starke Medienarbeit führt auch zu einer hohen Sichtbarkeit unserer Forschung in den nationalen Leitmedien, wie auch in europäischen Medien. Ziel dieser Anstrengungen ist es dabei, die Expertendiskussion, die wissenschaftliche Diskussion wie auch die allgemeinen öffentlichen Debatten immer wieder mit Substanz zu unterfüttern. Das ist letztlich auch die Antwort, die Wissenschaftler auf das populistische Zeitalter geben müssen. Wir müssen versuchen, die Qualität der Diskussion anzuheben. Wir können den Menschen nicht ihre politische Entscheidung abnehmen, jedoch können wir versuchen, die Informationsbasis der Entscheidung zu verbessern.

LFV-Krisen: Vielen Dank für das Gespräch

Das Interview wurde geführt von Thomas Siurkus

Zur Person: Prof. Dr. Friedrich Heinemann ist Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und außerplanmäßiger Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Im Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ ist Heinemann Co-Sprecher der Arbeitsgruppe „Wirtschaftskrisen“.