Leibniz-Forschungsverbund
Krisen einer globalisierten Welt

© Eric Vernier (flickr)

Arbeitsgruppe Wirtschaftskrisen

Wirtschafts- und Finanzkrisen werden als grundlegende Fehlfunktionen moderner kapitalistischer Ökonomien wahrgenommen. In Wirtschafts- und Finanzkrisen werden plötzliche Ungleichgewichte erzeugt, die weitreichende und schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Instabilitäten des ökonomischen Systems stellen die Verteilung von Wohlstand und damit auch das Funktionieren von Gesellschaften in Frage. Geeignete Instrumente können die Qualität der Prognose verbessern, was für rechtzeitige wirtschaftspolitische Reaktionen unerlässlich ist. Es ist jedoch unverzichtbar, über eine reine ökonomische Interpretation hinaus zu gehen und gesellschaftliche Entwicklungen und Überzeugungen zu reflektieren, die ökonomische Krisen auslösen, formen oder von ihnen beeinflusst werden.