Leibniz-Forschungsverbund
Krisen einer globalisierten Welt

© Iván Melenchón Serrano (morguefile)

Krisen einer globalisierten Welt

In einer globalisierten Welt nehmen Krisen eine neue Qualität an. Nicht nur wirken sie als fundamentale Funktionsstörungen ökonomischer, sozialer, politischer oder ökologischer Systeme weit über nationale Grenzen hinaus, häufig sind unterschiedliche Krisenlagen auch über einzelne Teilsysteme hinweg so komplex miteinander verflochten, dass ihnen zu begegnen immer höhere Anforderungen an koordiniertes Handeln stellt.

Im Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt arbeiten 23 Leibniz-Institute aus drei Sektionen zusammen, um inter- und transdisziplinär die Mechanismen und Dynamiken von Krisen und deren wechselseitige Interdependenzen besser zu verstehen. Die themenbezogene, aber auch themenübergreifende Bündelung sozial-, geistes- und naturwissenschaftlicher Expertise ermöglicht es, aus der systematischen Analyse heraus praxisrelevantes Wissen zu generieren, das zur Einschätzung und zum Umgang mit gegenwärtigen Bedrohungslagen sowie zur Früherkennung sich krisenhaft zuspitzender Entwicklungen dienen kann.