Umweltkrisen – Krisenumwelten
Leibniz-Forschungsnetzwerk für interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Verständnis der Anfechtung und Steuerung von Umweltwandel als Krise

Aktuelles

  1. CrisEn Network Conference: How to Deal with Environmental Crises? The Interdependence of Acute and Latent Challenges in Times of Polycrisis

    26.-27. Februar 2024 | Frankfurt am Main

    The governance of multiple crises is associated with the particular challenge that acute and latent threats are perceived very differently. Acute threats such as pandemics or wars attract political attention, while no less threatening, long-term challenges such as climate change and biodiversity loss are pushed into the background. The conference will take a closer look at this challenge for political decision-making in times of polycrisis.

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  2. Prof. Nicole Deitelhoff, MEP Hannah Neumann © Hessische Landesvertretung Brüssel / Zacarias Garcia

    Europas Rolle in der Welt: Wertegeleitete Außenpolitik im Lichte globaler Krisenbewältigung

    #27 Crisis Talk | Veranstaltungsbericht

    Prof. Nicole Deitelhoff, MEP Hannah Neumann und Prof. Frank Hoffmeister diskutierten bei Lunch-Talk in Brüssel über Möglichkeiten zur Stärkung einer wertegeleiteten europäischen Außenpolitik im Angesicht aktueller Herausforderungen für Frieden und Sicherheit durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten.

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Das Leibniz-Forschungs­netzwerk CrisEn (Environmental Crisis – Crisis Environments) untersucht die Wahr­nehmung und Regulierung von Umwelt­veränderungen als Krise. Krisen werden verstanden als Be­drohungen, die als dringlich, existentiell und in ihren politi­schen Folgen un­gewiss erlebt werden und dadurch ein politisches Krisen­manage­ment aus­lösen.

Vor diesem Hintergrund untersucht das Leibniz-Forschungsnetzwerk, unter welchen Be­dingun­gen Umwelt­veränderungen als Krise wahr­genommen oder auch bestritten werden und welche Governance-Arrangements ein effektives und nach­haltiges Krisen­manage­ment fördern.

Beide Elemente sind wichtig, da die Zu­schrei­bung von Umwelt­veränderungen als Krise natur­wissen­schaftliche und gesell­schaftliche Phänomene einbezieht, deren Wechsel­wirkung wissen­schaftlich noch besser verstanden werden muss. Darüber hinaus beinhalten diese beiden Perspektiven auf Umwelt­krisen die För­derung der Resilienz heutiger Gesell­schaften im Hinblick auf Umwelt­verände­rungen sowie ein Ver­ständnis von Krisen­szenarien auch als Chance für eine nachhaltigere Ent­wicklung.