Krisen einer globalisierten Welt

In einer globalisierten Welt nehmen Krisen eine neue Qualität an. Sie wirken nicht nur als fundamentale Funktionsstörungen ökonomischer, sozialer, politischer oder ökologischer Systeme weit über nationale Grenzen hinaus. Häufig sind Krisenlagen auch über einzelne Teilsysteme hinweg so komplex miteinander verflochten, dass ihre Begegnung immer höhere Anforderungen an koordiniertes Handeln stellt. 
Im Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" arbeiten 24 Leibniz-Institute aus vier Sektionen zusammen, um inter- und transdisziplinär die Mechanismen und Dynamiken von Krisen und deren wechselseitige Interdependenzen besser zu verstehen. Die themenbezogene, aber auch themenübergreifende Bündelung sozial-, geistes- und naturwissenschaftlicher Expertise ermöglicht es, aus der systematischen Analyse heraus praxisrelevantes Wissen zu generieren, das zur Einschätzung und zum Umgang mit gegenwärtigen Bedrohungslagen sowie zur Früherkennung sich krisenhaft zuspitzender Entwicklungen dienen kann.

Veranstaltungen

  1. Ausstellungseröffnung "Making Crises Visible"

    11. Februar 2020 | Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

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    Einladung (PDF)

Aktuelle Beiträge

  1. Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus

    13. Crisis Talk mit Prof. Dr. Oliver Ibert (Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung), Prof. Dr. Mark Rhinard (Stockholm University) und Dr. Carsten Pillath (Generaldirektor, Rat der Europäischen Union)

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  2. Eine kritische Beleuchtung von Krisendiskursen und deren Konstruktion

    Crisis Interview mit Wissens- und Entwicklungssoziologin Anna-Katharina Hornidge | ZMT

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