Krisen einer globalisierten Welt
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In einer globalisierten Welt nehmen Krisen eine neue Qualität an. Sie wirken nicht nur als fundamentale Funktionsstörungen ökonomischer, sozialer, politischer oder ökologischer Systeme weit über nationale Grenzen hinaus. Häufig sind Krisenlagen auch über einzelne Teilsysteme hinweg so komplex miteinander verflochten, dass ihre Begegnung immer höhere Anforderungen an koordiniertes Handeln stellt. 

Im Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" arbeiten 24 Leibniz-Institute aus vier Sektionen zusammen, um inter- und transdisziplinär die Mechanismen und Dynamiken von Krisen und deren wechselseitige Interdependenzen besser zu verstehen. Die themenbezogene, aber auch themenübergreifende Bündelung sozial-, geistes- und naturwissenschaftlicher Expertise ermöglicht es, aus der systematischen Analyse heraus praxisrelevantes Wissen zu generieren, das zur Einschätzung und zum Umgang mit gegenwärtigen Bedrohungslagen sowie zur Früherkennung sich krisenhaft zuspitzender Entwicklungen dienen kann.

  1. Handbuch Krisenforschung

    Springer VS, April 2020

    Der Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" hat das "Handbuch Krisenforschung" veröffentlicht, die erste deutschsprachige Publikation, die systematisch und multiperspektivisch den Forschungsstand zu "Krisen" als politischen Situationen aufarbeitet und in der Verbindung seiner Beiträge die Krisenforschung als interdisziplinäres Unternehmen mit hohem Praxisbezug etabliert. Herausgegeben von Frank Bösch, Nicole Deitelhoff und Stefan Kroll.

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    "Handbuch Krisenforschung" erwerben

// Corona-Krise

  1. Governing the Corona Crisis

    Kooperationsprojekt des Leibniz-Forschungsverbunds "Krisen einer Globalisierten Welt"

    Mithilfe von Daten des CoronaNet Projekts wollen Forschende der Leibniz-Insitute IAMO, GIGA, HSFK/PRIF und ZALF die Reaktionen von Regierungen auf die COVID-19-Pandemie in Brasilien, Iran, Tansania und Deutschland untersuchen.

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    CoronaNet

  2. Plattform Krisenforschung Frankfurt

    Die neue Normalität? Wissenschaftliche Perspektiven auf die Corona-Krise

    Eine Initiative des Leibniz-Institut HSFK/PRIF, dem LFV "Krisen einer globalisierten Welt", dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe Universität Frankfurt, der Frankfurter interdisziplinären Debatte und dem Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible".

    Krisenforschung Frankfurt

  3. Crisis Calls

    Krisenberatung per Videoanruf

    Wir sprechen mit Krisenforschenden über die Auswirkungen und Bedeutungen der Corona-Krise für unsere Gesellschaft und suchen nach globalen Antworten auf die globale Herausforderung.

    Crisis Calls

  4. Datenbank

    Aktivitäten der Verbundmitglieder zur Corona-Pandemie

    Stellungnahmen, Publikationen, Medienbeiträge und Weiteres zur Corona-Pandemie aus den Mitgliedsinstituten des Verbunds.

    Datenbank

  5. Thema

    Corona-Krise

    Aktuellste Themen- und Forschungsreihen der Mitgliedsinstitute des Verbunds.

    Thema: Corona-Krise

// Wissenstransfer

  1. Kriseninterventionen und ihr Einfluss auf den Agrarmarkt

    Crisis Interview

    Die Agrarökonomin PD Dr. habil. Linde Götz spricht über die Ernährungskrise und die Auswirkungen von Krisen auf Wertschöpfungsketten.

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  2. Measuring European Solidarity

    Workshopbericht | GESIS

    Der internationale Workshops Measuring European Solidarity zielte auf Operationalisierung von Solidarität im europäischen Kontext. Die Zusammenkunft von Forschenden auf dem Gebiet europäischer Solidarität, um den inner- und interdisziplinären Austausch zu stärken, war ein voller Erfolg.

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  3. Ein Plädoyer für ein generisches und ambivalentes Krisenverständnis

    Crisis Interview

    Der Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Oliver Ibert vom IRS spricht über die die Rolle von Expertinnen und Experten in und für Krisen.

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